Ausschlussdiät

Lässt sich recht einfach erklären und ist bei konsequenter Durchführung auch aussagekräftig.

 

Hierbei wird für einen Zeitraum von 6-8 Wochen das Futter erstmal auf eine Fleischsorte reduziert, welches, nach Möglichkeit, die Katze zuvor noch nie gefressen hat (zB. Pferd oder Schaf).

Wichtig hierbei ist, dass es sich um Monosorten handelt, sprich es sind keine weiteren tierischen Proteine vorhanden.

Noch wichtiger ist es konsequent zu bleiben - keine Leckerlies aus der Reihe, kein "nur mal das kleine Stück". Für das Ergebnis der ASD ist dies sehr wichtig.

In diesem Zeitraum sollte man bereits eine Linderung der Symptome feststellen (ist dies nicht der Fall, sollte mit dem Tierarzt abgeklärt werden, ob nicht eine andere Allergie/Krankheit vorliegen kann).
Die ASD sollte von Anfang an mit dem Tierarzt abgesprochen und auch währenddessen von diesem begleitet werden,

 

Nach der Zeit von 6-8 Wochen fängt man an, eine weitere Sorte (sprich ein weiteres Protein) dazu zunehmen (oft füttert man die erst ausgewählte Sorte auch so lange, bis die Symptome komplett verschwunden sind) - zB. Pute. Diese Sorte, zusammen mit der anderen, solltest Du 2-3 Wochen lang füttern. Treten hier ebenfalls keine Symptome auf (bzw. treten diese nicht wieder auf), wird auch hier alles vertragen.

Umkehrt gilt natürlich: treten Symptome auf, solltest Du die zweite Sorte direkt wieder weglassen - die erste Sorte wird wieder so lange gegeben, bis die Symptome abgeklungen sind.

So gehst Du nun Sorte für Sorte vor.

In den ersten 2-3 Tagen kann es zu kurzseitigen Verdauungsproblemen kommen, klingen diese in den ersten paar Tagen nicht ab, kann auch dies eine allergische Reaktion sein auf das verfütterte Protein sein.

 

Mach Dir am besten Notizen, welche Sorte (und Marke) Du verfütterst und ob Deine Katze diese verträgt. So hast Du stets den Überblick.

 

Als letzten Schritt kannst Du einen Provokationstest machen: füttere bewusst eine Sorte, bei der die Symptome vorher aufgetreten sind. Kommen die Symptome wieder, kannst Du dir sicher sein, dass eine Futtermittelallergie/-unverträglichkeit vorliegt. Diese Sorte solltest Du zukünfitg also definitiv nicht mehr füttern.

 

Natürlich kann es auch vorkommen, dass die Katze nicht nur auf eine bestimmte Sorte Fleisch reagiert, sondern auf eine der Zusatzstoffe.

Ein genau deklariertes Futter kann hier helfen, hierbei wird es allerdings sehr sehr schwer festzustellen, auf welchen Bestandteil reagiert wird. Daher würde ich persönlich hier zu Barf oder eben der Bioresonanz raten.

Natürlich hat man beim Barfen nicht unbedingt die nötige Zeit, um sich einzulesen - auf ein Fertigpräparat kann zurückgegriffen werden, dies verringert allerdings nicht das Risiko, dass die Katzr auf eines der Zusatzstoffe reagiert.

 

Eine Ausschlussdiät kann eine sehr genau Methode sein, um festzustellen, gegen was die Katze allergisch reagiert - bedenke allerdings auch, dass dies den Darm belasten kann.

Es sollte also immer (abhängig von der Katze) abgewägt werden, ob eine Bioresonanz oder eine Ausschlussdiät sinnvoller ist.

 

Merke: Geduld und Konsequenz sind ein großer Schlüsselstein auf dem Weg zum Ziel.


Quellen:

 

www.tiermedizinportal.de

www.kleintierdoktor.com

www.med.vetmed.uni-muenchen.de